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Energie aus Bürgerhand

Das Projekt

In Marktl am Inn (Landkreis Altötting) ist in diesem Sommer ein besonderes Projekt ans Netz gegangen: Der neu errichtete Bürgersolarpark zeigt eindrucksvoll, wie moderne Photovoltaik und landwirtschaftliche Nutzung Hand in Hand funktionieren können. Auf einer Fläche von rund 7,8 Hektar erzeugen seit Juni 2025 insgesamt 14.742 Module sauberen Strom – verteilt auf eine Gesamtleistung von knapp 9 MWp.

Ein Teil davon nutzt eine innovative 2P‑Tracker-Technologie: Etwa 0,8 MWp folgen der Sonne automatisch von Ost nach West. Diese beweglichen Systeme bringen gegenüber fest nach Süden ausgerichteten Modulen bis zu 20 % mehr Ertrag – vor allem morgens und am späten Nachmittag, wenn Strompreise typischerweise höher sind. Dank eines großzügigen Achsabstands von zwölf Metern bleibt die Fläche weiterhin voll landwirtschaftlich nutzbar.

Eine technische Besonderheit war die rund 5,5 Kilometer lange Mittelspannungstrasse zur Netzverknüpfung, die durch ein Waldgebiet geführt werden musste, in dem bereits Wege für einen geplanten Windpark vorgesehen waren. Mit der Inbetriebnahme im Juni 2025 leistet Marktl nun einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung – effizient, innovativ und gut in die Landschaft eingebettet.

Die EGIS eG hat das Projekt im Dezember 2025 übernommen.

 

Wir packen’s an – seien Sie dabei.
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Drohnenbild Marktl

Bürgersolarpark Marktl a. Inn

Leistungsbeschreibung

Projektfläche7,8 ha
Installierte Leistung9 MWp
Spezifischer Jahresertrag1.074 kWh/kWp
Ergebnis (4-Personen Haushalt)ca. 2.700 Haushalte
Anzahl Module14.742 Stück
Jährliche CO2-Einsparungca. 6.400 Tonnen
InbetriebnahmeJuni 2025
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Projektdetails

Zahlen und Fakten Bürgersolarpark Marktl a. Inn

  • Installierte Leistung: 8.993 kWp
  • Jahresstromertrag: 9.658 MWh (entspricht dem Stromverbrauch von ca. 2.700 4-Personen Haushalten)
  • Jährliche CO2-Einsparung: ca. 6.400 t/Jahr
  • Inbetriebnahme: Juni 2025
  • Besonderheit: Südausrichtung und Trackeranlage

Warum Marktl a. Inn auf Sonne setzt

  • Global denken, regional handeln
  • Unabhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern stärken
  • Fördert Artenvielfalt und Bodengüte
  • Wertschöpfungskreislauf in Marktl a. Inn
  • Stärkung des Wirtschaftsstandorts Marktl a. Inn
  • Gewerbesteuereinnahmen für Marktl a. Inn

Gut für Mensch und Natur

Gut für Mensch & Natur

  • Artenschutz – Beruhigter Lebensraum für Insekten, Niederwild und Vögel wie z. B. die Feldlerche
  • Ökologische Vielfalt – Wertvoller, artenfördernder Blühstreifen und extensive Grünpflege
  • Sichtschutz – Landschaftliche Einbettung durch Hecken und Blühstreifen
  • Keine Flächenversiegelung
  • Kein Düngeeintrag