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Energie aus Bürgerhand

Gemeinsam geht mehr

Kinoabend zeigt Stärke der Genossenschaftsidee

Burghausen/Neuötting, 20.02.26 – Die EGIS eG hat beim gemeinsamen Kinoabend im Ankersaal Burghausen eindrucksvoll gezeigt, wie aktuell und wirkungsvoll die Genossenschaftsidee heute ist. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Meine Volksbank Raiffeisenbank, des Genossenschaftsverbands Bayern und Regisseur Hubert Neufeld wurde der Film „Fanni – Oder: Wie retten wir das Wirtshaus?“ präsentiert. Der Abend verband Filmkultur mit Einblicken in die praktische Arbeit moderner Genossenschaften und machte deutlich, wie gemeinschaftliches Engagement ganze Regionen stärken kann.

Der Film beleuchtet die Wiederbelebung eines Dorfwirtshauses – ein Beispiel dafür, wie Menschen Verantwortung übernehmen und Orte des Miteinanders erhalten können. Diese Idee spiegelte sich auch in den begleitenden Gesprächen wider. In kurzen Impulsen zeigten Stefan Müller (Präsident und Vorstandsvorsitzender Genossenschaftsverband Bayern e. V.), Wolfgang Altmüller (Vorstandsvorsitzender meine Volksbank Raiffeisenbank), Hubert Neufeld (Regisseur „Fanni“) und Pascal Lang (Vorstandsvorsitzender EGIS eG), welche Bedeutung Genossenschaften heute für wirtschaftliche, soziale und regionale Entwicklungen haben.

Stefan Müller betonte, dass Genossenschaften „besonders gut etwas erreichen können, das gut für viele Menschen ist“ und erinnerte daran, dass genossenschaftliches Handeln immer darauf ausgerichtet sei, „Mehrwert für die Gemeinschaft zu schaffen – nicht für Einzelne“. Auch Wolfgang Altmüller hob diesen Gedanken hervor: „Genossenschaft ist eine Erfolgsformel – sie verbindet wirtschaftliche Stabilität mit regionaler Verantwortung.“ Hubert Neufeld, der mit dem Film Einblicke in gelebte Gemeinschaft gibt, fasste seine Motivation so zusammen: „Es geht darum, Menschen sichtbar zu machen, die ihre Orte nicht aufgeben, sondern gestalten.“

EGIS-Vorstandsvorsitzender Pascal Lang erläuterte, wie die Energiegenossenschaft mit mittlerweile über 3.200 Mitgliedern Projekte im Bereich Strom, Wärme und Speicher realisiert und damit regionale Wertschöpfung sichert. Dabei steht nicht die Gewinnmaximierung im Mittelpunkt, sondern ein langfristiges und verlässliches Modell, das die Energiewende in Bürgerhand ermöglicht. Eine mögliche Dividende ist in diesem Verständnis kein klassischer Profit, sondern das Ergebnis gemeinsamer Arbeit, die der Region zugutekommt.

Der Kinoabend machte zugleich sichtbar, dass Genossenschaften weit mehr sind als wirtschaftliche Organisationen. Sie schaffen Räume für Beteiligung, fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglichen Lösungen, die andernorts oft scheitern. Ob im Wirtshaus oder in der regionalen Energieversorgung – überall dort, wo Menschen sich zusammenschließen, entstehen tragfähige Zukunftsmodelle.

Die große Resonanz auf die Veranstaltung zeigt, wie lebendig die Genossenschaftsidee heute ist. Für die EGIS eG bestätigt der Abend, wie wichtig Orte des Austauschs sind, an denen Gemeinschaft, Verantwortung und regionale Energiezukunft zusammenfinden. Weitere Informationen zu kommenden Veranstaltungen finden Interessierte auf www.egis-energie.de.

Bildquelle: EGIS eG

Bildunterschrift: Stießen auf die „Erfolgsgeschichte“ Genossenschaft an: Von links Bayerns Genoverband-Vorsitzender Stefan Müller, meine Volksbank Raiffeisenbank Vorstandsvorsitzender Wolfgang Altmüller, Moderator Norbert Haimerl, Vorstandsvorsitzender der EGIS eG Pascal Lang und Regisseur Hubert Neufeld

Podiumsdiskussion Anker